hoffnung
Gedichte

Feind der Hoffnung

Das Geschwür in mir, Begleiter meines Seins, Emotional gebunden, Trauer und Angst, gefunden in mir selbst, lächle nach außen hin. Täglicher Kampf in mir, spüre und fühle dich, das Fremde in mir, nicht zu mir gehörst, dich in mir festhältst, tief verwurzelt bist. Werde glücklich sein, bist du nur ein Wink, hartnäckig und gemein, mit dem Versuch in mir, ständig bösartig zu sein, dagegen halte ich fortan. Meine Liebe zum Leben, größer ist als allgemein, Siege mit Liebe über dich, [mehr… ]

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Gedichte

Neue Hoffnung

Viel passiert, dabei vergangen, sich es prägt in deinen Wangen, gezeichnetes Gesicht es sich prägt, du es zeichnest in dem du lebst. Zeichner doch keines Künstlers gleich, zeichnest es deiner gleich, für jeden sichtbar, doch keines gleich, die Zeichnung deines Lebens, dem keinem gleich. Viel geprägt in deinem Sein, ohne dabei ein Künstler zu sein, doch zeichnest du Tag ein und aus, jene Prägung die dein Sein. Geführt von deinem Leben, wirst du es Tag täglich prägen, in dir drin [mehr… ]

Vermisst
Gedichte

Vermisst

Greife ins Leere, fehlende Nähe, eigene Wärme, alles was es ist. Jetzt inne tragend, niemanden geteilt, kalte starre Blicke, interessanter sind. Fügend der Zeit, fortan tief tragend, als Modeschmuck, Funkeln nicht echt. Hoffnung vergangen, kaltes Herz schlagend, Blicke trüben sich, Seele darin verfangen. Herz spielend allein, feines Netzgespann, an Fäden gehangen, sich bald lösen wird.

erdtanne
Gedichte

Erdtanne

Die Wurzeln liegen an der Oberfläche, ragen sich durch die Erde und das Moos, verflechten sich unbefangen hindurch, bilden das Geäst, das tief verwurzelt ist, dicker Stamm, der in die Tiefe ragt, nicht nach oben wächst zum hellen Licht, die Verwurzelung liegt im Dunklen, nicht auf den ersten Blick zu erkennen, wirkt es oberflächlich als wildes Gestrüpp, ohne richtiger Ordnung oder festen Halt. Dabei steckt alles tief im Erdinneren, im Dunklen tief und geschützt verborgen, die Verästelung liegt tief und [mehr… ]