Bleiblick

bleiblick

Die Augenlider,
schwer und müde,
zu viel gesehen,
die Sonne blendet,
Licht der Blender,
sticht unentwegt.

Gemüt ist es leid,
ins Grelle zu sehen,
helles glitzerndes Licht,
alle Schatten verdeckt,
auf der Bühne stehend,
niemand sonst zu sehen.

Alle sind bereits weg,
nur der Blender bleibt,
hat nur den Augenblick,
in den er nur sich sieht,
kein Publikum, das bleibt,
der Samtvorhang fällt.

Zeit selbst zu gehen,
die Augen zu öffnen,
der Bühne zu weichen,
zu blicken in das Licht,
das uns jeden Tag weckt,
ins Gesicht scheint.