Der eine Gedanke

der-eine-gedanke

Federführend liegt er mir auf der Zunge,
will ihn herausschreien, dass ihn jeder hört,
die Welt soll erfahren, was ich denke,
was ich in meinem Inneren empfinde und fühle,
die Synergie, die ich verspüre am ganzen Leibe,
die Harmonie, die mich dabei umgibt,
der Zuckerguss anstatt der fettigen Sahne,
die zu schnell verfließen würde auf dem Dessert.

Es ist angerichtet für zwei, keiner bleibt alleine,
der Gedankenwind der uns täglich umweht,
die Blumen, die in unserem Inneren blühen,
frische Knospen, die in uns sprießen, den
Herzensrasen erklimmen, saftig und grün,
alles mit anfänglichem Liebeshunger getränkt,
das Spiel mit den Gefühlen, die einen berühren.

Die Jahreszeit spielt hierbei keine wirkliche Rolle,
es knistert auch bei klirrender Kälte, die uns umgibt,
warme Decken, die schützend und hüllend,
in die wir nah zusammen eingedreht sind,
die Eiskristalle die als Lichterketten fallen,
ins Antlitz unserer Gesichter, bis tief in die Nacht,
unser warmer Atem, sie zum Schmelzen zwingt.

Drücke dich noch einmal feste in meine Arme,
der Gedanke, der mich hierbei nicht loslässt,
ist die Harmonie, die ich in jeder Faser verspüre,
wenn ich die Zeit mit dir zusammen verbringe,
es noch so vieles zu erzählen, zu erfahren gibt.
Das ist der Gedanke, der mich jeden Tag bewegt,
mich nicht loslässt, ich würde es vermissen.