Der Morgen ist wunderschön

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Das Augenlied schlägt auf und man blickt in den Morgen, die Sonne steht knapp über dem Horizont. Die frische Luft, die durch das leicht geöffnete Fenster weht, erfrischt das verschlafene Gesicht, das in die Natur blickt. In einer gemütlichen Decke eingerollt, warm verpackt, streifen die ersten Gedanken durch den Verstand. Die Augen werden größer, gewöhnen sich an das Morgenlicht. Der Frühnebel zieht von dannen, es wird lichter auf den Anhöhen, die sich in die Weite erstrecken.

Das tanzende Sonnenlicht hüpft im Zwischenspiel mit den Schatten, wie kleine Kinder, die spielend um den Maibaum herum tanzen. Die Blüten öffnen sich und blicken der Sonne entgegen, locken durch ihre Farbenpracht. Das Leben beginnt schon so früh am Morgen, so viele Tiere erheben sich in die Luft. Gelockt von den wunderbaren Blüten, die auf den Feldern stehen.

Ein Seufzen der Zufriedenheit raunt durch den Raum, die warme Decke um einen herum wird noch einmal feste angelegt. Der frische Atemzug durch die Morgenluft war eine Wohltat, in der Tat. Es gilt jetzt, diesen Moment im Inneren zu fangen. Noch einmal die Augen zu schließen und den Klängen, die draußen vor dem Fenster klingen, mit allen Sinnen zu genießen. Den Morgen zu verinnerlichen, mit all seinen Eindrücken und eigenen Sinnen.