Der Ring

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Massiv spüre ich dich an der Hand, dein Gebilde ist auch aus der Entfernung klar zu sehen. Im Sonnenlicht setzt er seine Akzente, spiegelt über weite Strecken hinweg, ist nicht zu übersehen. Bringst viel Eigengewicht mit, jeder weiß, was du bist. Von Begeisterung über Schrecken, jede Facette bedienst du mit deinem Aussehen. Dein Gebilde bleibt für keinen Entdecker unberührt. Spiegelst du einen Teil wieder, der in jeden von uns steckt. Ersichtlich, wenn die Hüllen fallen, kein Leben mehr in uns steckt.

Ich trage dich gern, schmückst du doch meine Hand. Erhellst die Region, auf der du dich niederlegst, mit Blick in jeden Raum, den du mit mir betrittst. Als Erinnerung an einen wundervollen Sommertag, begehrt ist es in der Stadt, das kulturelle Sommerfest. Über dreißig Grad und fast keine Wolke zu sehen. Köstlichkeiten von jeder Nation, an kleinen Ständen. Kunst und Kultur zu traditionellen Klängen. Auch ist sehr viel Handwerkskunst zu sehen. Eine davon trage ich nun stolz an meiner Hand. Jeder darf es sehen, mit Freude begleitest du mich von jetzt an auf unbestimmte Zeit.

Eine kleine Reise durch die Welt, es ist sehr schön, alle miteinander vereint zu sehen. Darum trage ich den Ring als symbolisches Monument. Für diesen Moment, in der die Harmonie verteilt und der Friede hinweg über alle Nationen zu sehen ist.