Dicke Pranken

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Fellbestückt sitzend in der Ecke,
gut getarnt im Pflanzendickicht,
manchmal blitzt der Augenschein,
wie Laserpointer durch die Prärie,
auf der Suche nach dem Opfer,
das es heute zu verspeisen gilt,
der Speichelfluss erhöht sich.

Das Knurren im Magen wird stärker,
der Jagdinstinkt drängt immer mehr,
schärft den Opferblick auf dem Felde,
eine tränkende Herde wird angesehen,
wo sind die Schwachen und Kranken,
die Auslese, das die Jagd einfacher macht.

Alles steht noch ruhig an der Quelle,
erfreut darüber, dass sie niemand stört,
ohne zu wissen, dass bereits ein Blick,
scharf und gierig auf sie gerichtet ist,
Durst lässt die Wachsamkeit trüben,
den Blick rundherum zur Quelle neigen,
die Chance ist zum Greifen nahe.

Die Pranken treten sanft auf den Boden,
Kopf geneigt im Einklang mit der Natur,
der Blick auf das Opfer genau fokussiert,
das Fell bewegt sich mit den Gräsern,
immer näher rückt der Jäger zur Quelle,
hungrig, elegant und noch unbemerkt,
alles ist angespannt und bereit.

Ein großer Sprung aus dem Nichts folgt,
die tödlichen Krallen an den Pranken,
in die Richtung des Opfers gestreckt,
es jetzt wird von der Herde bemerkt,
dass es hier um Leben und Tod geht,
viele der kleinen Herde können fliehen,
ein Herdentier kämpft jetzt oder geht.