Die Flocken locken

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Die Temperaturen sinken rapide, es lockt das Flockenspiel, das vom Himmel regnet. In gefrorener Form, sich niederlegt, sich mit anderen Flocken verbindet. Ein gemeinsames Schicksal entsteht. Aneinander gebunden, ineinander verschmolzen, die Zukunft ist ungewiss, es wird sich zeigen, wohin die Reise gehen soll. In einer großen Fläche liegend, alles ist überdeckt, es funkelt der ganze weiße Teppich, der großflächig in den Tälern liegt.

Ein schönes Schauspiel ist anzusehen, ein Blitzgewitter an bunten Lichtern ist bis zum Horizont. Nur liegt kein roter Teppich auf einem Pfad, alle Flocken sind gleichmäßig verteilt. Keiner fällt alleine auf, liegt am Wegesrand, dem man keine Beachtung schenkt. Nur alle zusammen ergeben diese schneeweiße Pracht. Die bisher jeden verzaubert hat, der sich lang genug, dieser Pracht erlegen, hingab, mit dem Funkeln in Harmonie lacht.

Wenn die Sonne aufgeht, der erste Morgentau über die Schneedecke weht, der Sonne erliegt und das Funkeln freilegt. Die Sonnenstrahlen das Tal erklimmen, den weißen Schimmer bis in die Höhe erstrahlen lässt. So unschuldig und fein, ein Zauber beginnt, liegt in der Luft. Die kalte Frische, die einem um das Gesicht zieht. Darüber hinwegtäuscht, dass dieser Zauber auch Leben nimmt. Nur möchte man in dem Moment nicht daran denken, es besser ist, wenn es im Verborgenen liegen bleibt.