Die Richtung

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Welchen Weg es auch einzuschlagen gilt, die Pfade uns dabei kreuzen, die Gassen, die in einem dunklen Nebel enden. Das Licht, das uns den Weg zeigt, unser Herz erwärmt, aus der Enge führt. Der Sonnenschimmer, der uns ins Warme hüllt. Weich und zart, geborgen schön. Das saftige Sommergrün, das auf den Feldern blüht, der Wind, der um uns weht. Die Lüfte, die um die Nase kreisen, bei jedem Schritt, den wir gehen, ein anderer Geschmack in der Luft liegt.

Das hallende Lachen streift über die Ufer hinweg, die Menschen liegen verteilt, ihre Füße im Fluss badend. Decken liegen weit und breit wie kleine bestellte Felder. Das Wasser spritzt durch die Luft, neckisch spielend in leichten Kleidern. Der Sommer lebt in jedem Einzelnen in vollen Zügen, Glück liegt in der Luft, jedem beleibt es freigestellt, daran teilzunehmen.

In welche Richtung man auch geht, es ist herrlicher Sommer. Ob der Sonne entgegen oder ihr hinterher. Schöne Blicke sind ständig zu sehen. Es gilt, den Horizont zu erspähen, in der Zeit der Freiheit und Leidenschaft, die Träume leben, nicht hinterherzusehen. Welche Richtungen es gibt, keine Rolle spielt, der Weg der sich uns ergibt. Von alleine sich zeigen wird. Es ist die Richtung, die in uns inneherrscht, ihr Freiheit zu gewähren, an uns selbst liegt.