Die Segel sind gespannt

die-segel-sind-gespannt

Die Kompassrose zeigt den Weg, die Segel stehen straff im Wind. Ein fester Halt am Mast, die Reise beginnt. Es ist der Beginn, neue Gefilde zu erklimmen, das Festland hinter sich zu lassen, neue Herausforderungen zu schaffen. Die Motivation und Kraft ist ungebrochen und für jede Windstärke gefeit. Kein Regen oder Sturm wird die Wege kreuzen, vielmehr wird der Wind und jede Böe genutzt, weiter nach vorne zu lenken. Ein starker Rumpf und ein eiserner Willen, durchkreuzen die wilden Meere, komme was wolle, die Segel sind gespannt.

Noch liegt das Ufer in der Ferne, das Gefühl das innehält, fühlt schon die neuen Küsten und die Möven über einen ziehen. Die ersten Sonnenstrahlen nach dem heftigen Sturm. Der beschwerliche Weg, der Stück für Stück näher an das eigentliche Ziel heranführen wird. Ein Kapitän zur rauen See, durch die Wellen hindurch, der Griff feste am Steuerrad. Es geht darum. seinen Fokus nicht zu verlieren, alles dafür zu tun, um zufrieden zu sein. Anzukommen bei dem was man sich so lange schon ersehnt, alte Gewässer hinter sich zu lassen, in einen anderen Hafen einzusteuern.

Lebewohl dem alten Fischerdasein, es ist vorbei, indem die Netze gespannt in leere Gewässer geworfen werden. In der Hoffnung, dass sich die Netze von alleine füllen, die Beute ertragreich ist. Dass sich alles von allein verbessert und das Leben sich von der Sonnenseite zeigen wird. Es liegt nicht verborgen, doch sind Mut und Tapferkeiten gefragt. Die Leinen zu lösen und mit voller Kraft, in die See zu stechen. Es werden keine Netze mehr gespannt, vielmehr losgelöst in einen neuen Hafen. Die Erfahrung über die Meere getragen in ein neues Glück.

Selbst wenn alle Stricke reißen, so hat man es jedoch versucht, als stolzer Kapitän der die Meere umschifft, sich ausprobiert in der großen weiten Welt. Und wenn es nur eine weitere Seemannsgeschichte bleibt, die geflickten Garne auf dem Schoß und der Pfeife im Mund. An einem netten Abend in einer alten Spelunke, der Garn aus dem die Träume gesponnen sind. Es dennoch verzaubert und einen fängt, von Anfang bis zum Ende. Es ist der Moment, in der die Gedanken kreisen und innerlich bereits die eigentliche Reise beginnt.