Düne

duene

Wellen aus Sand geformt, der Wind hat sie getragen, über das Land. An ihren Ort, an dem sie bestimmt. Niemals stehen bleibt, fortan in die Richtung geht, in der sie getragen durch das Land zieht. Jedes Sandkorn winzig und klein, alle zusammen, ob nah oder fern, ein endloses Meer an Sandkörnern ist. Gemeinsam fein zeichnen sie ein Kunstwerk in das Gefilde. Das sich über alle Grenzen hinweg, einzigartig in seinem Gebilde, zeichnet für den die Ewigkeit.

Viele Geschichten in sich birgt, viel auf seiner Reise gesehen, Stimmen von weit her getragen. Worte, die im Sande verlaufen, gar tief in das Sandmeer tauchen, verschwiegen und verstummen für die Ewigkeit. Die Zeit mag kommen, in der sie wieder frei, die Klänge gehen nicht verloren, befreuen sich erneut auf der Suche nach einem Gehör. Das den Anklang findet, aufgenommen wird, zum Herzen getragen, verstanden wird.

Lange in der Hitze gelegen, vom Wind an andere Orte getragen, bis der richtige Zeitpunkt sich offenbart. Der Freiheit entgegen, sich im Innersten labt, einer offenen Seele und dem Gespür, für die Offenheit. Ist man auch bereit für diese Offenheit, die in uns tiefe Wünsche löst, ein Verlangen regt, das tief in uns verborgen liegt. Kein Herrscher seiner Sinne ist, Geheimnisse versteckt, es ist an der Zeit, der Moment ist da, wir sind befreit.