Frage mich selbst

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Die eigene Stimme im Kopf ist mehr als nur gedacht, ein guter Kontrahent, der mit einem spricht. In kürzester Zeit Antworten verspricht, Fragen an einen stellt. Wenn man damit beginnt, sich selbst zu fragen, was richtig ist, kann das hin und wieder spannend sein. Sich selbst infrage stellen und reflektieren, ist das nur ein Gespinst oder doch das Normalste der Welt. Ich betreibe es leidenschaftlich, auch wenn es nicht immer einfach ist. Bin ich doch mein eigener größter Kritiker, Mentor und Optimist.

Kenne alle Tricks von mir, stehe somit vor einem Spiegel, der mich selbst zeigt. Es ist nicht so leicht, vor sich selbst mit den gleichen Fähigkeiten zu stehen. Das Gleiche zu sehen, dieselben Empfindungen zu spüren, auch wenn die Gedanken dabei auseinandergehen. Eines ist jedoch entscheidend, was die klare Linie trübt. Der Pfad des Verstandes und der Gefühle in einem selbst. Ein klares Handeln verspricht der Verstand, das Herz hingegen wandert oft auf dünneren Pfaden, dass das wahre Leben verspricht.

Wohin begeben wir uns auf diesen Wegen, welcher Intuition schenken wir an Gewicht. Was ist das herausfordernde Duell in uns selbst. Ist es die Erkenntnis, dass wir selbst unser größter Konkurrent sind. Die Marke, die es zu etablieren gilt, auf einem eng umkämpften Markt, auf dem es um die Gunst der Seele geht. Es bleibt spannend auf ganzer Linie, auf einer Welle, auf der man spielend dahingleitet. Es fördert zumindest die Kreativität, wenn man sich selbst infrage stellt. Dabei sein bester Freund und Kontrahent ist.