Gemeinsames Dasein

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Wenn man nur noch zusammenlebt und gemeinsam einsam ist. Wenn die Routine einen verschlingt, der Alltag an der Macht ist. Das Besondere vergessen wird, was einen einst zusammengeführt hat. Dann ist es an der Zeit, wenn es dafür noch nicht zu spät ist, sich zu besinnen. An diese Momente, die über so eine lange Zeit verbinden. Zueinander führen, das Vertrauen in der Hand, als höchstes Gut. Es ist die Konstellation, die diese eine Bindung einzigartig werden lässt. Zu oft vergisst man dieses Gut, erinnert sich zu wenig, erlebt, was einem fehlt, wenn es nicht mehr in der Nähe ist.

Soviel miteinander erlebt, jede Berührung, jeder Blick, das Innerste auch unbewusst berührt. Alles trägt dazu bei für diese feuerlose Glut, die gemeinsam geschmiedet, ein wundervolles Kunstwerk ist. Eine Legierung, die bisher unbekannt war, Faszination mit jedem Atemzug. Fesselnde Blicke, es kaum möglich ist wegzusehen. Selbst wenn die Augen geschlossen sind. Ist der Halt allgegenwärtig, gefühlt empfunden und wunderbar.

Es ist so wichtig, sich die Zeit zu nehmen, füreinander zu sorgen. Sich jeden Tag auf das neue zu Lieben. Dass die Glut nicht an Hitze verliert. Sondern ein ständiges Lodern entfacht. Auch Regen oder Wind, zu keinem Erlöschen der Glut führt. Im Gegenteil, es ist der Beweis, dass der Kern von Innen glüht. Alles andere nur an der Außenseite spürt, wie intensiv doch diese Glut ist. Wenn man es über eine lange Zeit mit Freude und Liebe schafft, gemeinsam füreinander da zu sein.