Hollywood

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Strahlend glänzend nach außen hin, keine Nuance ist zu erblicken. Strahlend weiß es in die Menge scheint. Das Gebiss, das es zu tragen gilt, wenn man in der Öffentlichkeit steht. Ob in Wahrheit die Wurzeln verbunden sind mit dem Gesicht oder nur eine brillante Fassade. Ob das zur Geltung kommt, weiß wohl nur der Tragende in diesem Moment. Verspricht es doch die weiße Weste, die man trägt, die sogar aus dem Munde scheint.

Welch Künstler doch zu Werke sind, alles zu kitten, was nicht im Glanze erscheint. Ein Zeichen setzt in der weiten Welt, wie toll und rein doch alles ist. Der Wunsch es ist, perfekt zu sein. Auch wenn dahinter alles zusammenfällt. Keine Fuge und kein Spalt, der nicht präpariert ist für den richtigen Halt. Dass ja nichts nach außen dringt, wie es wirklich gebaut ist, das Konstrukt, das sich dahinter verbirgt. Alles scheint, funkelt bis über alle Spitzen. Im Blitzgewitter der Eitelkeit.

Wie laut wurde dabei geschrien und sich vor der Öffentlichkeit versteckt, hinter der Kulisse, die in der Zukunft getragen wird. Dieses Leid nehmen viele in Kauf, es dienlich wirkt, wenn man weiterhin seine Karriere verfolgt. Niemand erblickt das wahre Gesicht. Masken auf, wir schmücken dich. Alles ist nun aneinandergereiht, Zahn für Zahn, jeder ist gleich. Ein Meisterwerk traditioneller Kunst, getragen im Mund, für jeden von uns zu sehen.

Wie schön du doch bist, für den einen Moment. In der nicht deine Individualität zählt, sondern das Bild, das es zu verkaufen gilt. Abgelichtet für die Welt, dein Marktwert nun steigen wird. Es ist das, was wir sehen, eine Illusion, die zur Wirklichkeit wird. Die Zähne bleiben, auch wenn eines Tages der Vorhang fällt.