Im Netz verflochten

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Die Wolle ist gepflückt, der Garn wird gesponnen. Das Rad dreht sich unaufhaltsam im Netzgespann der Literatur. Gedichte und Texte gestreut, wellen sie im Netz umher, keinen Kompass bei sich führend. Finden ihren Weg alleine. Der Ursprung der Quelle im Verborgenen liegt. Texte in alle Richtungen gestreut, werden sie die Welt erkunden. Freude und Liebe verteilen bis in alle Ecken dieser Welt. In der die Sprache gesprochen und gelesen wird.

Das Netz wird weiter gesponnen, kein frühzeitiges Ende ist in Sicht. Selbst wenn der Quell eines Tages versiegt, die Texte leben im Netz, werden weitergelesen, anderen gezeigt. Ein tiefes Eigenleben entsteht. Die Texte haben eine Seele in sich. Leben weiter im Netzgeflecht, deren Facetten so vielseitig und wunderbar sind. Die Worte bereisen die Welt, hinterlassen Spuren und Emotionen, die über den Globus verteilt sind. Vielleicht den einen oder anderen zum Nachdenken anregt.

Die Nachrichten, die verborgen sind, in den Texten versteckt, ein großes Rätsel beginnt. Alles ist miteinander verbunden, erzählt eine gesamte Geschichte. In deren Teilen weitere verborgen sind. Ein Geniestreich, der seines Gleichen sucht, ausgeheckt und im inneren empfunden. Etwas zuvor noch nie da gewesenes ist, alles miteinander ist verbunden, ineinander verstrickt. Die Schlüsselwörter ergeben jedes Puzzleteil, das davon von Nöten ist.

Zu gern würde ich den Tag erleben, an dem jemand den Inhalten auf die Schliche kommt, was doch alles Verborgen zwischen den einzelnen Zeilen liegt. Es ist nicht leicht, alles als ein Gesamtes anzusehen, verlangt es Raffinesse und einen brillanten Verstand. Ein Blick über den Tellerrand. Ich freue mich auf diese Begegnung, einer, der dazu in der Lage ist, die Geschichte weiterzuführen. Sich mit verewigen wird in einer endlosen Geschichte, die in Worte verziert ist. Menschen berührt, dass deren Seelen sprechen wird.