Mandeln fein

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Der Sommer geht, der Spätsommer lebt in seinen letzten Zügen. Der Herbst steht vor den Türen, die bunten Blätterkleider schmücken die Wälder. Brauntöne schmücken die Umgebung, das erste Laub liegt verweht auf den Wegen. Neue Gerüche erobern die Straßen und Gassen, die Zeit der Straßenhändler beginnt. Der liebste Duft verzückt die Passanten, kupferne Kessel sind zu sehen und drehen sich den ganzen Tag. Es zischt und süße Dämpfe steigen in die Luft, umgarnen die Nasen, Erinnerungen werden ersichtlich wach.

Der Zucker karamellisiert in den Kupferwannen, von den Flammen zum Schmelzen gebracht. Die Hitze legt sich auch um die Mandeln, röstet sie fein, dreht sie in alle Richtungen entlang. Im Kakao gewälzt, mit Zucker verklebt, geröstet gelegt, ein verführerischer Duft steigt in die Höhe. Es ist soweit, ein Duft, dem niemand widerstehen kann, in den Tüten verpackt, angepriesen an den Theken. Nett verpackt es griffbereit liegt, mit kleinen Herzen verziert. Es warm in der Hand liegt, sobald man die frischen Mandeln ergattert hat, die Vorfreude steigt.

Die Tüte auf, die erste Nuss in der Hand, von zwei Fingern zum Mund geführt. Die Lippen und die Zunge berührend, die glasierte Spitze ihren Geschmack verteilt. Die Zungenknospen sind gestimmt, Freude macht sich breit. Die ruhenden Erinnerungen werden in den Vordergrund gestellt, Zufriedenheit auf ganzer Linie. Mandeln werden ab jetzt wieder jeden Tag gebrannt und begleiten uns durch die anstehende Kälte.