Modernde Nuancen

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Starker Regen,
durch die Nacht,
in der Dunkelheit,
an Blättern herab,
zum Morgengrauen,
alles nass und satt.

Getränkt im Safte,
aufrichtend zur Sonne,
am Waldesrand sehend,
blitzend durch die Spitzen,
Dunst steigt in die Höhe,
es immer klarer wird.

Sonnenstrahlen gefangen,
in Regentropfen rund,
das Licht wohl gebrochen,
alle Farben zu sehen,
letzte Perlen schwinden,
nur noch satte Farben.

Das Erdreich bedeckt,
alte Blätter liegend,
mit dem Moos vereint,
verwitterter Geruch,
eine eigene Note hat,
nichts ist dergleichen.

Modernde Nuancen,
zahlreich dem Erdreich,
entsprangen und streifend,
durch die Wälder ziehend,
als schweifende Fahnen,
das Leben inne tragend.