Perlen der Nacht

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Das Licht fällt nur durch einen Spalt auf die weibliche Gestalt, die in einer Gasse steht. Streift das Augenlicht, das selbst tief wie die Nacht, keine hellen Farben in sich trägt. Geheimnisvoll dieser kurze Blick, der aus dem Schatten erscheint, ein kurzes Aufblitzen, in ihm dennoch Leben steckt. Verborgene Sünden in diesem Augenschimmer versteckt, lässt alles offen, der Fantasie werden keine Grenzen gesetzt. Es ist bald Mitternacht, ein anderes Leben blüht, die Nachtgewächse sprühen mit ihrer Energie.

Was wohl hinter diesen Augen verborgen steht, wird immer ein Geheimnis sein. Sein eigenes Bild auf die Situation gestimmt, erzeugt es den nötigen Stoff, aus dem die Träume bestehen. Schwarze dicke Locken verdecken das halbe Gesicht. Das einzige Licht, das in das Gesicht fällt, ist der Mondschein, der sich seinen Weg durch einen Spalt gebannt, hell in die Gasse scheinen mag. Die Sterne am Himmelszelt, die Nebel die durch die Straßen ziehen, runden diesen Augenblick ab. Ein Knistern und leichte Nebel liegen in der feuchten Luft. Die Spannung in uns getragen, die Situation schwummrig schön.

Schwarz ist die Nacht, Augen kurz zum Vorschein gebracht. Die Haare fallen erneut ins Gesicht. Der Kopf dreht sich, der Zauber löst sich, der Augenblick schwindet, was für ein Moment. In der die Fantasie auf Touren gebracht, diese Nacht, die Sterne erhellt, zu etwas Besonderen macht. Es sind die Augenblicke, in denen so viel an Emotion steckt, Gefühle entfacht, die Neugier weckt. Perlen der Nacht, im Kopfe getragen. Sie schmücken die Nacht, nur der Mondschein hat den Glanz zum Vorschein gebracht.