Stimmen der Sinne

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Das gedankliche Feigenblatt die Scham bedeckt, halb nackt fühlt es sich an, im Raum zu stehen. Nichts mehr, das uns hüllt, frei im Raum. Keiner, der uns sieht, außer man selbst. Die Gefühle dabei entscheidet sind, in welche Richtung es geht. Finden wir den Augenblick schön, lieben wir uns selbst, sind wir zufrieden mit dem, was wir sehen. Sich selbst zu erblicken, Freuden und Gefühle durcheinander spielen, gezeichnet und geprägt, das Leben, das man lebt, sich an einen zeichnet, doch sind wir das Selbst.

Jede Narbe und jeder Fleck, hinter dem eine persönliche Geschichte steckt. Ist unsere Individualität, ein Prüfstand, den nur wir selbst in Wahrheit getränkt zu erklären wissen. Ein selbst gerichtetes Gericht, das keiner Jury bedarf. Welchen Standpunkt wir in diesem Augenblick vertreten, liegt an uns selbst. Sind wir persönlich genug, uns dafür zu lieben, oder ist es im Auge des Betrachters nicht perfekt. Sind wir nur ansehnlich schön, wenn wir die Augen schließen, oder steckt die wahre Schönheit an uns, wenn wir uns selbst ertasten, selbst berühren.

Beginne dich zu lieben und deine eigene Schönheit wird sich zeigen, du bist schön, wie du bist. Auch für dich im Leben jemand umherwandelt, der dich begehrt und liebt, wie du bist. Das Schönheitsideal, dem du entsprichst, solange du dir selbst treu ergeben bist und nicht in kommerziellen Hüllen durch die Welt herumläufst. Du hast es dir verdient, individuell und echt zu sein. Mit all deinen Macken und besonderen Facetten, die schlechteren als auch die netten.

Die Fehler und Ungereimtheiten, die Worte, mit denen du es schaffst, andere zu berühren. Die Stärke, die du gibst, wenn sich jemand fallen lässt. Die Wärme, die man verspürt, wenn sich in deiner Nähe geborgen fühlt. Das Lachen, das für die Ewigkeit als Gesang in deiner Erinnerung liegt. Die Momente im Leben, die nicht käuflich sind. Man kann sie nur erleben wie dich, selbst wenn man dich persönlich entdeckt. Falsche Scham und lass es weg, das Feigenblatt, das dich bedeckt.