Verbrannt

verbrannt

Liebliche Sonne den Tag lang,
alles wirkt unbefangen und klar,
sie Sonne scheint überall hin,
niederlegt auf alles, was frei ist,
am liebsten auf die Haut fein,
schön ist es im Sonnenlicht,
die Tücke, die dahinter steht.

Die Sonne kennt kein Ende,
weiter scheint und scheint,
in das Gesicht, auf die Hände,
alles ist vermutlich schön,
Erwachen aus diesem Traum,
Erkenntnis folgt schon bald,
die Haut ist feuerrot.

Die heiße Sonnentatze,
am Körper entlang berührt,
eindeutige Spuren zu sehen,
feuerrot und heiß auf der Haut,
die Kehrseite der Medaille,
es brennt und ist sehr heiß,
gebrannt für diesen Moment.

Die erste Schicht ist hinüber,
verbrannt und verdorben,
Zeit, sich davon zu trennen,
eine neue Schicht wird geboren,
zu lange im schönen Sonnenlicht,
die Stärke völlig unterschätzt,
so trage ich den Peitschenhieb.