Volksgarten

volksgarten

Weit gesät in der Stadt,
dicke und dünne Knollen,
manche tief versetzt,
am Wegesrand allein,
als Schattengewächs.

Andere rangeln sich,
an den Mauern entlang,
grün und facettenreich,
hin und wieder welk,
wenn die Sonne fehlt.

Rosen im Rampenlicht,
Dornen unter dem Kleid,
samt feiner Blütenschein,
formvollendet blühend,
die Stacheln versteckt.

Der schnelle Griff danach,
leidvolle Stiche versetzt,
die unter die Haut gehen,
schmerzvolle Erfahrung,
mit dem satten Schön.

Das verteilte Gestrüpp,
in der Menge engagiert,
zwischen all den Satten,
unbemerkt in allen Ritzen,
dass Schöne überleben wird.