Was denkst du

was-denkst-du

Trauer in mich kehrt,
mir nicht gewünscht,
mein Leib wohlauf und unversehrt,
doch innerlich verletzt,
nach außen hin doch unversehrt.

Ich es trage in mir drin,
verschweige es nach außen hin,
meine Gefühle, die mich begleiten,
die mit mir mein Leben bestreiten,
diese Trauer, die in mich kehrt,
doch nach außen unversehrt.

Schmerzen, die nicht sichtbar,
verschwiegen, geheim gehalten,
trage sie nicht nach außen hin,
werde sie für mich behalten.

Sie möchte raus, sich befreien,
doch halte ich sie fest,
am liebsten würde ich schreien,
stattdessen halte ich sie geheim,
ist das grotesk.

Wie könnte ich ohne sie sein,
würde ich dann nur noch schreien,
mein Leib doch unversehrt,
ist, sie zu behalten, so verkehrt.